Vita

Die Autorin


Mein späterer Berufswunsch stand schon als Elfjährige fest, aber wie das mit Träumen und Wünschen so ist - es dauert, bis sie sich erfüllen.
Als junge Mutter reichte ich zwei Gute-Nacht-Geschichten ein, die prompt veröffentlicht wurden.
Angestachelt von diesem überraschenden kleinen Erfolg begann ich, Kurzgeschichten zu schreiben. Aus einer entstand die Idee zu meinem ersten Buch, einem Krimi, der 2012 in einem Bremer Verlag erschien.
Ein Jahr später konnte ich meinen ersten Vertrag bei Ullstein unterschreiben.

Seitdem arbeite ich hauptberuflich als Schriftstellerin und habe mir damit meinen Kindheitstraum erfüllen können. Ich schreibe Unterhaltungsromane, historische Romane
und Romanbiografien unter verschiedenen Namen.
"Die Tochter meines Vaters", eine Romanbiografie über Anna Freud, die unter meinem Pseudonym Romy Seidel erschienen ist, schaffte den Sprung auf die SPIEGEL-Bestseller-Liste
und wurde nach Polen, Ungarn und Bulgarien verkauft.
Zurzeit schreibe ich an einer Romanbiografie über eine berühmte deutsche Unternehmerin.

Ich bin in einem ostwestfälischen Weserstädtchen aufgewachsen und lebe seit vielen Jahren mit meiner Familie und mehreren Katzen südlich von Bremen.

Was ich oft gefragt werde:

- Warum schreiben Sie nicht ausschließlich unter Ihrem Namen Susanne Lieder?

Es würde die LeserInnen und BuchhändlerInnen verwirren, wenn in einem Jahr zwei oder drei Bücher unterschiedlichen Genres unter dem Namen Susanne Lieder herauskämen.
Deshalb steht jedes Pseudonym für ein bestimmtes Genre in einem bestimmten Verlag.

- Welches von Ihren Büchern ist Ihr liebstes?

Immer das, an dem ich gerade schreibe. 

- Haben Sie eine Lieblingsfigur?

Es gibt zwei.
Die erste ist Charlotte aus "Pusteblumensommer". Sie ist mir wohl am ähnlichsten, nicht nur, weil auch sie Mutter eines Asperger-Sohnes ist.
Die zweite ist Ada aus "Die Frauen vom Nikolaifleet". 

- Sie schreiben doch bestimmt jeden Tag, oder? Was machen Sie, wenn Sie mal nicht schreiben?

Meine reine Schreibzeit ist von montags bis donnerstags. Freitags ist mein Recherche- und Ideentag, und Samstag und Sonntag - ist Wochenende!
Dann lese ich, versuche mich an Aquarellmalerei und mache Yoga.
Vor allem aber bin ich gern draußen in der Natur. Ich verbringe jede freie Minute in unserem Garten, grabe, pflanze, gestalte oder sitze einfach nur am Teich und genieße die Stille.