Vita

Die Autorin


Mein späterer Berufswunsch stand schon als Elfjährige fest, aber wie das mit Träumen und Wünschen so ist - es dauert, bis sie sich erfüllen.
Als junge Mutter reichte ich zwei Gute-Nacht-Geschichten ein, die prompt veröffentlicht wurden.
Angestachelt von diesem überraschenden kleinen Erfolg begann ich, Kurzgeschichten zu schreiben. Aus einer entstand die Idee zu meinem ersten Buch, einem Krimi, der 2012 in einem Bremer Verlag erschien.

Ein Jahr später konnte ich meinen ersten Vertrag bei Ullstein unterschreiben.
"Ostseewind und Sanddornküsse" war der erste von fünf Ostsee-Romanen, die unter meinem Mädchennamen Susanne Lieder erschienen sind.

Inzwischen schreibe ich unter Pseudonym für verschiedene Verlage.
"Die Tochter meines Vaters", eine Romanbiografie über Anna Freud, die ich als Romy Seidel geschrieben habe, schaffte den Sprung auf die Bestseller-Liste und wurde nach Polen, Ungarn und Bulgarien verkauft.
Im März `22 erscheint bei Ullstein eine Romanbiografie über Astrid Lindgren.

Ich bin in einem ostwestfälischen Weserstädtchen aufgewachsen und so oft umgezogen, dass ich bei dreizehn aufgehört habe zu zählen.
Leben kann ich nur auf dem Land, auch wenn es ein paar Städte gibt, die ich sehr reizvoll finde.
Ich bin verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Söhnen und Großmutter einer Enkelin.
Mit meinem Mann, einem unserer Söhne, zwei Stubentigern und vier Wald- und Wiesenkatzen lebe ich südlich von Bremen.

Was ich oft gefragt werde:

- Warum schreiben Sie nicht ausschließlich unter Ihrem Namen Susanne Lieder?

Es würde die LeserInnen und BuchhändlerInnen verwirren, wenn in einem Jahr zwei oder drei Bücher unterschiedlichen Genres unter dem Namen Susanne Lieder herauskämen.
Deshalb steht jedes Pseudonym für ein bestimmtes Genre in einem bestimmten Verlag.
Die Pseudonyme darf ich mir übrigens selbst aussuchen.

- Welches von Ihren Büchern ist Ihr liebstes?

Immer das, an dem ich gerade schreibe. 

- Haben Sie eine Lieblingsfigur?

Es gibt zwei.
Die erste ist Charlotte aus "Pusteblumensommer". Sie ist mir wohl am ähnlichsten, nicht nur, weil auch sie Mutter eines Asperger-Sohnes ist.
Die zweite ist Ada aus "Die Frauen vom Nikolaifleet". 

- Sie schreiben doch bestimmt jeden Tag, oder? Was machen Sie, wenn Sie mal nicht schreiben?

Meine reine Schreibzeit ist von montags bis donnerstags. Freitags ist mein Recherche- und Ideentag, und Samstag und Sonntag - ist Wochenende!
Dann lese ich, versuche mich an Aquarellmalerei und mache Yoga. Seit einiger Zeit hat mich auch das Handarbeitsfieber gepackt.
Vor allem aber bin ich gern draußen in der Natur. Nach jahrelanger Suche haben wir endlich unser Traumhaus gefunden, das einen paradiesischen Garten hat.
Dort verbringe ich jede freie Minute, grabe, pflanze, gestalte oder sitze einfach nur am Teich und genieße die Stille.